Nach reichlicher Überlegung beschlossen wir dieses Jahr uns den Traum von einer Bengalkatze doch noch zu erfüllen.
Außerdem war die Hoffnung, dass unsere aktive Norwegische Waldkatze Jazzi dann jemanden zum Spielen hat. Da sie fast jeden Morgen mit ihrer Schwester Yami spielen wollte und diese keinerlei Lust auf eine wilde Jagd durchs Zimmer hat.
Somit haben wir viele Rückzugsmöglichkeiten (inkl. Catwalk) für die ruhigere Katze geschaffen, da Yami sehr gerne weit oben liegt hat sie diese recht schnell angenommen.

Die Suche nach einem serösen Züchter gestaltete sich doch wesentlich schwerer, wie gedacht.
Durch Corona waren die Tiere sehr gefragt und viele so genannte „Vermehrer“ haben darin eine Geldeinnahme entdeckt.
Ich habe sehr viele Tiere ohne Stammbaum gefunden und verschiedene Gründe / Ausreden gehört.
z.B. Das dieser vom Züchter der Mutter nicht ausgehändigt wurde und grade gerichtlich eingeklagt wird und man sich vom Vatertier keinen hat geben lassen.
Bei anderen Züchtern wurde ich über 4 Wochen hingehalten, da sich angeblich der Geburtstermin verzögert hätte. Die zeitliche Spanne kam mir dann doch etwas hoch vor.
Viele der inserierten Kitten waren zudem innerhalb von 2 Stunden bereits reserviert und somit nicht mehr verfügbar.
Es war schon erstaunlich, inwieweit Corona scheinbar auch hier Wellen schlägt.
Und nein wir haben das Tier nicht jetzt geholt, weil uns auch „langweilig“ war oder wir grade zu Hause sind.
Ich arbeite auch unabhängig von Corona im Homeoffice und konnte somit den ganzen Tag ein Auge auf den Neuankömmling haben.

So lange Rede, kurzer Sinn:
Nach ca. 6 Wochen Suche habe ich die seriöse Zucht „Bonsai Bengal“ gefunden, welche noch ein Mädchen frei hatte.
Warum ich das seriös so oft betone?
Bei Rassekatzen, wie Bengalen kommt es leider nicht selten zu Erbkrankheiten und vernünftige Züchter lassen diese vorher durch Untersuchungen der Elterntiere ausschließen.
Natürlich möchte man ein gesundes Tier kaufen. Zu oft habe ich von Besitzern gelesen, welche inzwischen finanziell einen Kleinwagen in ein

Krankes Tier investiert haben.
Sobald die Corona Regelungen gelockert waren, haben wir unser kleines Kätzchen dann besucht.
Nach knapp 3 Stunden Autofahrt war es dann so weit und ich konnte mein kleines Kätzchen endlich „live“ erleben. Außerdem durften wir das Muttertier kennenlernen, haben eine Stunde mit den Kätzchen gespielt und Erfahrungen mit der sehr netten Züchterin ausgetauscht. Danach wurden uns auch noch die anderen Katzen vorgestellt.

Nur schweren Herzens konnte ich mich von meiner kleinen Katze trennen und wir sind noch zu einem anderen Termin gefahren.
Auf der Rückreise von diesem habe ich meinen Mann überredet, dass wir doch noch einmal in Nürnberg anhalten und die Katzen besuchen.
So hatte ich noch einmal eine Stunde zum spielen und knuddeln der kleinen Zeit.

Nun hieß es weitere 14 Tage warten, bis wir die kleine „Angela“ abholen können.
Fortsetzung folgt im nächsten Beitrag 😉

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